Schulungsanspruch

Der Schu­lungs­an­spruch bezeich­net das Recht von Betriebs­rats­mit­glie­dern, an Wei­ter­bil­dun­gen und Semi­na­ren teil­zu­neh­men, die für die ord­nungs­ge­mä­ße Aus­übung ihrer Auf­ga­ben erfor­der­lich sind. Grund­la­ge hier­für ist das Betriebs­ver­fas­sungs­ge­setz, das sicher­stellt, dass Betriebs­rä­te über das not­wen­di­ge Wis­sen und die Kom­pe­ten­zen ver­fü­gen. Die Kos­ten für sol­che Schu­lun­gen trägt in der Regel der Arbeit­ge­ber, sofern die Maß­nah­me als erfor­der­lich aner­kannt wird. Der Anspruch dient der Stär­kung der Mit­be­stim­mung und der Inter­es­sen­ver­tre­tung der Arbeit­neh­mer.